04 Mar 2027 ・ 20:00 ・ Club Wakuum
Sébastien Beliah [solo]
After a first solo album “Nocturnes” released in 2018, a true manifesto of a radically refined style, Sébastien Beliah returns with a new opus of a different style. Always focused on demanding and original instrumental research, this time he explores the vibratory proliferation of his instrument in different forms. Each of the ten tracks presented on this disc reflects a specific know-how, imbued with a singular poetry, charged with the history of a curious and creative musician.
brrrds+y
brrrds+y schwärmen durch die Biotope Improvisation, Konzept und Komposition. In ihrer flötenden Feldforschung erkunden sie kollektive Bewegungen, sowohl in der Gesellschaft als auch in der Natur und übersetzen diese in flirrenden Klang. Mitunter befinden sie sich in einem Gewächshaus und vertonen dieses frei nach ihrem inneren Blick, sei es durch eine Lupe oder auch mal im Zeitraffer.
Die Besetzung wurde für einen Film-Soundtrack ins Leben gerufen (Re-Birding von Michaela Schwentner 2022, Komposition Maja Osojnik), 2023 gab es die konzertante Premiere beim Kollektivfestival Jahresendzeitschokoladenhohlkörper, für die Christine Gnigler, Maja Osojnik und Sara Zlanabitnig (diverse Block- und Querflöten) Milena Georgieva aka yuzu (Live-Elektronik und Synthesizer) an Bord holten.
Im Herbst 2026 erschien das Debutalbum Glashaus beim Label Mamka Records.
Soundcloud
Milena Georgieva ist Komponistin und transdisziplinäre Künstlerin, geboren in Sofia und lebend in Wien. Derzeit beschäftigt sie sich mit Interspezien- und interspatialen Beziehungen während sie sich mit Klang, Symbiose, Landschaftstheorie und Queer-Feminismus auseinandersetzt. In ihren Kompositionen und Live-Performances sucht sie nach einem fließenden, ungebundenen Sinn für Musik und Hören. Durch das Verflechten unterschiedlicher Genres und musikalischer Praktiken – von experimenteller und elektroakustischer Musik über zeitgenössische Klassik bis hin zu Chormusik und Folklore – aktiviert sie komplexe und multidimensionale Klangwelten.Modulares und digitales Sounddesign, live sound processing, experimentelle und erweiterte Instrumental-, Gesangs- und Aufnahmetechniken sind derzeit ihre primären Klangwerkzeuge. Sie tritt auch unter dem Pseudonym Yuzu auf. Auftritte in AIL, TQW und Kunsthalle in Wien, Kunsthaus Zürich, Goethe-Institut Sofia, und bei Wiener Festwochen, Wien Modern, ImpulsTanz, Unsafe+Sounds u.a. Stipendien der Stadt Wien und des BMKOES. Nominierung für den BAZA Contemporary Art Prize 2019.
Website
Christine Gnigler ist Blockflötistin, Barockfagottistin und Sängerin. Sie lebt in Wien und studierte Blockflöte bei Thomas List sowie Historische Fagottinstrumente bei Jennifer Harris. Neben Alter Musik erstreckt sich ihr musikalisches und künstlerisches Metier auch über zeitgenössische und improvisierte Musik sowie Sprachkunst und Komposition. Derzeit konzertiert sie primär mit dem Trio VIVID Consort und dem Ensemble Pneuma und ist regelmäßig in diversen Opern- und Konzertproduktionen im In- und Ausland zu hören. Sie spielte mit Orchestern wie Barucco, La Folia Barockorchester, L’orfeo Barockorchester, Lautencompagney u.a. Sie ist Teil des Kollektives Frau*feld, das sich für die Hör- und Sichtbarmachung von Musikerinnen* einsetzt. Sowohl mit VIVID Consort als auch mit dem Ensemble Pneuma war sie Stipendiatin des The New Austrian Sound of Music – Programms, wodurch sie weltweit Konzerte geben konnte. Seit 2019 arbeitet sie im künstlerischen Leitungsteam der Neuen Hofkapelle Graz, wo sie hauptsächlich für Dramaturgie und Konzeptarbeit zuständig ist. 2021 begann sie ihre Unterrichts- tätigkeit an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien im Fach Historische Fagottinstrumente. Seit 2024 hat sie an der Kunstuniversität Graz die Professur für Historsiche Fagottinstrumente inne.
Website
Maja Osojnik ist freischaffende Komponistin, Klangkünstlerin, Sängerin und frei improvisierende Musikerin. Sich im Limbus zwischen analoger und digitaler Kunst, virtuellen und realen Räumen bewegend, versucht sie die klanglichen Spektren diversen Instrumente zu erweitern, zu dekonstruieren, diesen andere,neue Rollen zuzuweisen – ein Prozess der an das Annagrammieren erinnert. In Ihren Kompositionen verbindet sie ihre Liebe für einfache Songs, experimentelle, elektro-akustische, abstrakte Musik, Alte und Neue Musik sowie Elemente und Formen von Noise und Rock. Das Reale, das Surreale, die Fragilität, in der sich sowohl das zerstörerische, abgründige, finstere Phantasma, aber auch die Schönheit, die Eleganz, die Stärke und Bestimmtheit abbilden, manifestieren einen weiteren Motor, der Maja’s musikalisches Schaffen definiert. Sie komponiert Musik für Tanz, Theater, Film, Radio, diverse Ensembles und Orchester und schreibt Gedichte, die sie mit ihren Bands vertont. Im 2018 startete Maja ein neues Label MAMKA RECORDS, welches sich der Veröffentlichung hochwertiger und in Eigenproduktion gestalteter Tonträger in Kleinstserien verschrieben hat. Seither widmet sich Maja fokusierter auch zwei Ihrer großen Leidenschaften, dem Druck und der Produktion grafischer Klang- Partituren. Ihre Solo-Performances, Werke und Formationen, u.a. Rdeča Raketa, ZSAMM, Broken.Heart.Collector, Maja Osojnik Band, Subshrubs, Low Frequency Orchestra etc. wurden auf verschiedenen internationalen Festivals präsentiert.
Website
Sara Zlanabitnig hat ihren Lebensmittelpunkt seit 2005 in Wien. Seit Beendigung ihrer Studien widmet sie ihr künstlerisches Interesse der frei improvisierten, experimentellen und elektronischen Musik, sowohl als aktive Musikerin als auch als Kulturarbeiterin. So ist sie aktiver Teil der Plattform Frau*feld – zur Sichtbarmachung von Musikerinnen*, des Kollektivfestivals der Wiener Experimentalmusikszene Jahresendzeitschokoladen-hohlkörper, der kulturpolitischen Initiative mitderstadtreden und seit Anfang 2022 des Leitungsteams im echoraum. Eine diversitätsorientierte sowie progressive und nicht-kommerzielle (sub-) Haltung sind ihr dabei wesentliche Anliegen. Als Flötistin bewegt sich Sara Zlanabitnig am liebsten in und zwischen den Feldern elektronischer und frei improvisierter, neuer Musik. Dabei sucht sie nach ungewohnten Klängen, lotet Möglichkeiten des Einsatzes von Elektronik aus, bevorzugt sogenannte false fingerings sowie Viertel -, Ober – und Multitöne. Die Grenze zwischen sogenannter E- und U- Musik empfindet sie dabei als sehr offen.
Website
