… until Go! Oh, !nterpenetrationCelebrating 5!0 years of !nterpenetration

 

… until ippen fes

 

… until the launch of Interpenetration 2.0

 

2020/02/06 @ 9:00 PM @ Club Wakuum, Griesgasse 25/1 * € 9

rant / Acht Saiten

rant

Merle Bennett (Schlagzeug) & Torsten Papenheim (Gitarre)

Seit 2004 spielen Merle Bennett und Torsten Papenheim als rant zusammen. Mit Gitarre und Schlagzeug kreieren sie ihre charakteristische Klangsprache und loten die Möglichkeiten des Duospiels aus. rant spielen eine Musik des Andeutens, Erweiterns und Verwerfens. Das miteinander verzahnte Spiel von Papenheim und Bennett schafft eine Balance zwischen Präzision und Verspieltheit, Geräusch und Song. Die Musik von rant bewegt sich nicht zwischen, sondern inmitten vieler Welten.
Das Duo hat bisher rund hundert Konzerte in Deutschland und dem europäischen Ausland gespielt, vier viel gelobte Alben beim Label schraum veröffentlicht und 2013 mit “uthlande” ein eigenes Musiktheaterwerk entwickelt und aufgeführt.
Im April 2019 erschien beim Schweizer Label unit das neueste Album von rant “to raise hell as we go along” – eine tiefe Verneigung vor einer großen Epoche amerikanischer Musikkultur. Auf dem Fundament ihrer in fünfzehn Jahren gewachsenen Klangsprache und Spielweise leuchten Merle Bennett und Torsten Papenheim erstmals Stücke anderer Komponisten aus. rant finden auf ihrer nunmehr fünften CD sich selbst im Anderen. Und heben auf “to raise hell as we go along” die Zeit aus den Angeln.

Eine musikalische Offenbarung. – skug (Österreich)
Abstrakt, aber nicht akademisch. Avantgardistisch, aber ohne Allüren. – freiStil (Österreich)
Echos der amerikanischen Musikgeschichte wehen durch diese exzentrischen Bearbeitungen, von denen Leute wie Henry Kaiser, Jack White oder Eugene Chadbourne begeistert sein dürften. – Jazzthing (Deutschland)
Wie von allein stellt sich ein Paradise Lost-Feeling ein, gemischt aus zartbitterer Melancholie und eigenwilligem Trotz. – Bad Alchemy (Deutschland)
Well worth checking out by adventurous listeners. – Cadence Magazine (USA)
rant display a fine precision and deliberation in their crisp work which is extremely engaging – stark shapes, minimalism, mystery, weight. – The Sound Projector (Großbritannien)

https://www.rantmusik.de/

Acht Saiten

Acht Saiten, das sind Violoncello und Kontrabass im Duett. Die tiefen Streichinstrumente werden in der Kammermusik meist als Harmonie und Rhythmus gebende Begleiter eingesetzt. In dieser Besetzung können sie sich jedoch gehörig ausleben. Die Zuhörer erwartet hohes – tiefes, leises – lautes, harmonisches und dissonantes in Aktion und Reaktion. Die MusikerInnen betreten die Bühne ohne Noten, das freie Spiel der Kräfte darf beginnen. Neues, im Moment gesetztes Material, stets im formalistischen Gedanken gebettet, wird etabliert und entwickelt um den Fluss der Zeit im Universum „Klang“ dramaturgisch erlebbar zu machen.

Maria Frodl – Violoncello
Thomas Stempkowski – Kontrabass
http://www.thomas-stempkowski.com/



2020/02/20 @ 9:00 PM @ ARTist’s, Schützgasse 16 * € 9

Seijiro Murayama & Jean-Luc Guionnet / Studio Dan

Seijiro Murayama & Jean-Luc Guionnet

seijiro murayama (snare, voice) + jean-luc guionnet (alto sax) duo
improvisation

https://www.jeanlucguionnet.eu/spip.php?article11
https://urojiise.wixsite.com/seijiromurayama

Studio Dan

Sophia Goidinger-Koch – Violine
Gunde Jäch Micko – Violine
Martina Engel – Viola
Maiken Beer – Violoncello
Daniel Riegler – Posaune
Mathias Koch/Hubert Bründlmayer – Schlagzeug
Christof Ressi/Leo Riegler – Elektronik

Die Strase / GIF Frenzy
Bild und Musik, Musik und Bild – zwei Positionen
Christof Ressi und Leo Riegler repräsentieren eine wiederaufkommende Form des Universalkünstlers, der sich als Komponist, Interpret, Improvisator, Programmierer, Dramaturg, Konzept- und – in beiden Fällen auch – visueller Künstler versteht. Die beiden gezeigten Arbeiten Die Strase (L. Riegler) und GIF Frenzy (C. Ressi) verfolgen einen grundlegend anderen Ansatz der Verbindung von Film und Live-Musik und passen daher besonders gut zueinander.
1. Set – GIF Frenzy
GIF Frenzy bezieht sich auf die in den sozialen Medien häufig anzutreffende Praxis, emotionale Zustände mithilfe kurzer Ausschnitte aus Filmen oder Fernsehen im GIF-Format zu illustrieren. Die Kriterien für die Auswahl der jeweiligen GIFs sowie deren Präsentation und Bearbeitung verändern sich im Laufe des Stückes und zeigen verschiedene Aspekte im Verhältnis zwischen Klang und Bild. Klischeehafte Arten der Verbindung der beiden Medien treffen auf “unangemessene” oder abwegige Kombinationen; Übertreibung und Exzess werden durch die besondere interaktive Natur des Stückes geradezu herausgefordert.
2. Set – Die Strase – Eine bizarr-poetische Groteske
Ein Puppenfilm von Leo Riegler, live vertont von Studio Dan. Mit Pferdeliebe, Hulk Hogan und der längsten Wurst der Welt. Dazu Katzen-Anita, schwarze Löcher, Hände und Beine. Unter Beteiligung bekannter und unbekannter Größen des Showbusiness: Karolina Preuschl, Kristin Gruber, Raphael Meinhart, Andreas Harrer, Simon Brugner und Leo Riegler. #FreeJazzIstKeinPonyhof. OMG!

Studio Dan wurde 2005 von Daniel Riegler gegründet. Das Ensemble hat als Big Band begonnen und tritt mittlerweile, dem Anlass entsprechend, in verschieden großen Formationen auf. Die Gruppe bewegt sich musikalisch an den Grenzlinien unterschiedlichster Spielformen der zeitgenössischen Musik: zwischen Improvisation und neuer Musik, Jazz und Rock, um nur einige Schlagworte zu nennen. Neben regelmäßigen Auftritten im Wiener Porgy & Bess war das Ensemble bei Festivals wie Wien Modern, den Tagen für Neue Musik in Zürich, dem musikprotokoll Graz, dem Jazzfest Berlin, der Zappanale in Bad Doberan oder in der Kulturfabrik Kampnagel in Hamburg und im legendären Roulette in Brooklyn/NYC zu hören.
Studio Dan produziert und kuratiert regelmäßig neue Programme, Konzertserien und CDs in Eigenregie oder arbeitet als Koproduzent mit großen Institutionen wie dem 21er Haus, Wien Modern, KinderKinder/Big Bang oder La Strada Graz. Unter den Gastsolisten und Kooperationspartnern finden sich Musiker wie George Lewis, Vinko Globokar, Elliott Sharp, Michel Doneda oder Friedrich Cerha. Das Ensemble wurde bereits mehrmals von der Ernst von Siemens Musikstiftung unterstützt. 2018 besteht das künstlerisch-organisatorische Team aus Sophia Goidinger-Koch, Margit Schoberleitner, Maiken Beer und Daniel Riegler.

https://studiodan.at/
https://studiodan.at/projekte/strase-gif-frenzy/



2020/03/05 @ 9:00 PM @ Club Wakuum, Griesgasse 25/1 * € 9

Electro Paranorm / Petrolio

Electro Paranorm

Rieko Okuda is a pianist and a composer from Japan. She began to play Classical music at the age of 3. In her young age, she attended to Kaizuka city Piano Competition in Osaka, and got the first prize. She also studied Music Therapy at Doshisha Women College. Music Therapy led her into Contemporary music and Improvised music. After she graduated from the college, she moved to USA to study Jazz music. She fell right into the Jazz scene in USA, performing with some of the great American Jazz musicians (Bob Mintzer, Jon Faddis, John Fedchock etc) at several jazz festivals such as North Texas Jazz Festival, Nortredam Jazz Festival to name a few. A couple of years later, she got interested in Free Jazz and Improvised music while she was in Phliladelphia. She performed with the great improvisers includes Marshall Allen (from San Ra Orchestra), Elliott Levine (recorded with Cecil Taylor), and Calvin Weston (recorded with Ornette Coleman). Her interests in Improvised music led her to move to Berlin. She performs with various musicians in Berlin ex. Tobias Delius, Axel Dörner, Els Vendaweyer, Susanne Zapf (from Sonar Quartet), Linda Frederickson, ect. Also, she collaborates with contemporary dancers such as Yuko Kaseki, Akemi Nagao, and Annapaola Leso (from Sasha Waltz.) She performs at several experimental festivals: JOE Festival Essen, Brda Contemporary Music Festival, XChange Festival, Experymental Festival, Flux Festival, and Soundance Festival to name a few.
In 2014, she got to work with Japanese Pop Artist, YUZU. She arranged the song called “Amenochi Hareruya,“ which awarded Japan Record Award 2014.
In 2017 and 2018, she got the residency in Elektronik Music Studio (EMS) in Stockholm, Sweden. This residency experiences inspired her to Electro-Acoustic field, and she started to invite the electronics to her piano solo pieces. Her first Electro-Acoustic solo album “Paranorm” was released from Japanese record lable, Athor Harmonics, on Feburary 2018. “Paranorm” was performed at Koncertkirken Blagards Plads (DK), Ausland and FLUX Festival (DE), and Vardklockans Församling (SE).
In 2019, she performed at Experimental, Jazz, and Contemporary music festival “A L’arme Festival” in Berlin.
In 2020, she has gotten the residency in Visby International Centere for Composers (VICC) to extend her experience, and find more possibilities to create various sounds and composition techniques.

https://rieko.bandcamp.com/releases

Petrolio

Petrolio was founded in 2015 by Enrico Cerrato, a musician already active in metal, industrial and jazz / noise / put scenes. Petrolio first release “Di Cosa Si Nasce” born in april 2017. This album is co-produced by DreaminGorilla Records, Dio Drone, Taxi Driver Records, Vollmer Industries, Toten Schwan Records, Screamore, E’ un brutto posto dove vivere, Brigante Records and he obtain an unexpected success in Italy and abroad.
After his first gig in December 2016, Petrolio plays in various live events in Italy and abroad, sharing the stage with musical entities such as MaiMaiMai, Of the Wand and the Moon, Adamennon, Mombu, Bologna Violenta, Alos, Moaan Exis, Winterkälte, N Ran, Marnero, Uochi Tochi, Aborym and BadGirl, playing in Vienna, Prague, Augsburg, Tubingen, Zurich, Lugano, Toulouse, Lyon, Marseille, Clermont Ferrand, Landsberg am Lech, Marburg, Frankfurt and Karlsruhe.
In spring 2018 he took part at the ElektroAnschlang Fest, an electronic music festival in Altenburg (D). In January 2018 he published for the Canadian label Low Noise Prod. a new ep containing three songs created for the performance with the contemporary theater performer Angela Teodorowsky.
In autumn Petrolio come back with a new album “L+Esistenze”, a great experience born as a collaboration with important artist coming from different kind of music; work with Petrolio Jochen Arbeit (Einstürzende Neubauten , Automat , AADK , Soundscapes), Fabrizio Modonese Palumbo (( r ), Almagest!, Blind Cave Salamander, Coypu, Larsen, XXL), Aidan Baker (Nadja), Sigillum S, MaiMaiMai e N Ran ().
On November 2018 he shows his new album in a tour in the South Italy and with some gigs in Swiss and Germany.
On March 2019 I played in Prague at Audiotrauma Fest, and then toured in Austria, Germany and Poland.
In summer 2019 I played at SoloMacello Fest XX (with SUMAC, Daniel Menche and The Austerity Program), at Sajeta International Fest in Slovenia.
Currently in three years Petrolio had at least 120 gigs all over Europe.

https://petrolio.bandcamp.com/



2020/03/19 @ 9:00 PM @ ARTist’s, Schützgasse 16 * € 9

Olsson & Rubin / Michael Fischer & Onno Ennoson

Olsson / Rubin

Henrik Olsson and Ola Rubin are two well acknowledged Swedish improvisers active on the experimental/improv scene in Europe. Currently with a base in Copenhagen/Malmö where they are involved in several projects that frequently appears on the international scene. In this duo, they both immerse themselves in a hearty improvised musical dialogue that is full of energy and expressivity. They work their way towards the unheard by meticulously exploring mind-boggling sounds, rhythms and abstract sonic shapes, often rapidly shifting between these. Curiosity are at the core of this duos identity and their interplay is reactive and dynamic. They both utilises a way of playing that takes advantage of extended techniques which they both developed on their respective instrument.
Henrik Thor Oscar Olsson is a Swedish guitarist and composer, based in Copenhagen. He is interested in taking the sonic expression of the electric guitar into new, unpredictable domains, often with the help of various preparations and unconventional playing techniques. His playing has attracted attention in different projects such as his post-jazz group Penumbra Ensemble, the avantgarde/rock project The Hum, the noise-trio EHM and most recently his Hand of Benediction. He has composed all the music for Penumbra Ensemble’s debut album, which has been very well received among critics and referred to as “a surrealist vision, a deeply personal expression of avant-garde rock, jazz, world music and poetic soundscapes” by All About Jazz. He is a member of the independent label and improvisers’ collective Barefoot Records and of the curators’ team for the concert series Lutter Øre. He is well established on the danish jazz/improvisation scene and has performed with musicians such as Kresten Osgood, Sture Ericson, Peter Friis Nielsen, Lotte Anker, P.O Jorgens, Olie Brice, Max Johnson, Daysuke Takaoka, Takashi Sugawa, Jørgen Teller, among many others.
Ola Rubin is a trombone player based in Malmö, Sweden. Exploring new techniques and sounds on the instrument. Currently active in many bands like Swedish/American trio ‘Swedish Fix’ (w. Jon Lipscomb/Anders Uddeskog) Recent collaborations with Leila Bordreuil and Zach Rowden. A new tribute band to Roswell Rudd and Steve Lacy ‘Lazyrudemonk’ (w. Martin Küchen/Dan Schyman/Anders Uddeskog) Also a member of Extemporize Orchestra in Copenhagen.

https://olrub.se/

Michael Fischer & Onno Ennoson

Ein Dialog  zweier Klang Protagonisten, dem Konzept des ‚Probens’ abgeneigt, dreht sich
hier alles um den Moment, den Austausch in Echtzeit.

Michael Fischer arbeitet seit Mitte der neunziger Jahre an der Sprachimmanenz von Klängen, deren skulpturaler und dramatischer Evidenz, in zeitgenössischer improvisierter und experimenteller Musik/Noise/soundscapes am Tenorsaxophon, Violine und conducted instant compositions. Im Jahr 1999 begann Michael Fischer das elektroakustische Phänomen Feedback in sein instrumentales Werk zu integrieren und entwickelte eine einzigartige Technik und ein ausschließlich analoges, nicht effektbasiertes Instrument, das Feedback-Saxophon: Mikro- und Makrobewegungen des Instruments / Körpers, die die Textur in einem Dialog der akustischen Reflexionen des Raumes erzeugen. Weiterentwicklung dieses Instruments am ZKM / Karlsruhe. Er arbeitet mit frühen Schlüsselfiguren und aktuellen zeitgenössischen MusikerInnen in der frei improviserten Musik sowie mit bedeutenden KünstlerInnen der experimentellen Poesie, Konzeptkunst, visuellen Poesie und Tanz/Performance. Tourneen, guest-lectures und Präsentationen in Europa, Kanada, Japan, USA. 2004 lancierte Michael Fischer das VIENNA IMPROVISERS ORCHESTRA, das als erstes österreichisches Improvisationsorchester kontinuierlich mit der Methode des instant composition conducting (Begriff M.F.) arbeitet.
https://m.fischer.wuk.at/feedback_saxophone.htm

Onno Ennoson ist neben seiner visuellen Kunst Produktion, in der Kalligraphen, Typographen und Zeichen, frei von semantischer Bedeutung (‚asemics’) ein wesentliches Arbeitsfeld darstellen, ist Onno Ennoson seit Mitte der 90er Jahre in die experimentell-elektronische Klanglandschaft Wiens involviert. Solo Auftritte und Kollaborationen, FERON mit Dieta Mattersdorfer, ØZØN mit Özgür Sevinç, SPEEDROON NOORDEEPS mit Christoph F.. Seit 2015 ist die eigene Stimme ein zusätzlicher Bestandteil seines Instrumentariums geworden, mit der er als Kontrapunkt zum ‚asemic writing’ die Möglichkeiten von ‚aural asemics’ erforscht. Im Kontext des Duos mit Michael Fischer arbeitet er mittels der Soma Pipe, einem stimmgesteuerten Synthesizer/FX-Gerät, welchem eine futuristische Gestalt-Ähnlichkeit zum Saxophon eigen ist, auch mit Mikrophon und 4-Track Looper.
https://ennoson.klingt.org/



2020/04/02 @ 9:00 PM @ Club Wakuum, Griesgasse 25/1 * € 9

HYMM

HYMM

Sechzehn Saiten, eine Stimme, Flöten, Bögen, Schrauben, Dosen, etc………
Vier Menschen, ein Streben – das Streben nach der Utopie, dem Unmöglichem, die Suche nach Gemeinsamkeit und Differenzierung, nach Lautstärke in Stille, nach dem Unsinn im Sinn.
Seit einem Jahr treffen sich vier Menschen, um Alles und Nichts zu versuchen und zu Perfektionieren.
HYMM sind
H arald Hofmeister – Gitarre
Y vonne Hofmeister – Stimme, Blockflöten,
M argarethe Maierhofer-Lischka – Kontrabass,
M ichael Laab – Gitarre

http://www.soundcloud.com/setyh



2020/04/16 @ 9:00 PM @ ARTist’s, Schützgasse 16 * € 9

Tacet Tacet Tacet

Tacet Tacet Tacet

-Electronics audiovisual ambient from Bologna
-Experimental ambient/noise, sleepy music for tired headbangers

Solo project by Francesco Zedde: drummer, electronic musician, composer and improviser based in Bologna.
Graduated in electronic music, scoring for films, sound design and sound engineering, between 2012 and 2019 has been a member of 13 projects/bands, released 6 solo albums, featured in more than 20 records and played 439 concerts in 17 countries.
Founded and organized Discomfort Dispatch concert series (electronics/free impro festivals, since 2017), most of his music is released and presented under the names “Tacet Tacet Tacet”, (live electronics audio/visual project inspired by modern experimental and dark ambient music) and “Tonto”, grindcore one man band performed with processed drumset and vocals.
Francesco carries on his own research activities involving augmented instruments, hacking and new media arts while keep on touring, producing and teaching.

https://tacetacetacet.bandcamp.com/album/perpetual



2020/05/21 @ 9:00 PM @ ARTist’s, Schützgasse 16 * € 9

Kilirlumb

Kilirlumb

Kilirlumb ist ein improvisierendes Trio mit Dominik Blum an Analogsynthesizern, Marc Kilchenmann am Kontrafagott und Alex Riva an verschiedenen Blockflöten. Die Blasinstrumente werden teilweise elektronisch modifiziert, insbesondere verzerrt. Das Trio lässt aus den disparaten Quellen eine Klangwelt entstehen, die Hörgewohnheiten durchbricht. In Bewegungen des Abdriftens und der Verflechtung zeichnet sich eine brüchige, raue Einheit ab.
Blum und Riva sind seit 2013 im Duo Irlumb an mehreren Orten in der Schweiz und in Frankreich aufgetreten. Ende 2015 haben sie sich mit dem Fagottisten Marc Kilchenmann zusammengetan, das Klangspektrum und die improvisatorischen Möglichkeiten wurden erweitert. Kilirlumb ist erstmals öffentlich im September 2016 in Marseille aufgetreten. Seit bald vier Jahren probt Kilirlumb regelmässig und hat dabei einen komplexen, ungeschliffenen, sehr charakteristischen Sound entwickelt. 2017 war Kilirlumb ans Festival 10 Jahre Akusmatische Musik eingeladen, und hat bei dieser Gelegenheit über das Wiener Akusmonium gespielt. Im gleichen Jahr ist Kilirlumb an der International Tubax Super Session in München aufgetreten.
Nina Polaschegg beschreibt im Radiosender SWR2 das Trio Kilirlumb folgendermassen: „Eine eher seltene Besetzung, die dennoch hervorragend harmoniert, wenn man diesen Begriff verwenden möchte.“ Und zu einer Liveaufnahme aus der WIM Zürich: „Die Drei setzen Klangwände in den Raum, stehende Sounds in hoher Energie.“
https://soundcloud.com/kilirlumb

Dominik Blum
ist ein veritabler musikalischer Grenzgänger. Pflegt auf dem Klavier das klassische Repertoire der beiden Wiener Schulen, Schubert, Debussy, Scrjabin, Hauer, Stockhausen, Feldman, welches er in durchkomponierten Soloprogrammen regelmässig öffentlich spielt. 2000 Ersteinspielung und ab da zahlreiche Aufführungen von Klavierwerken des Solothurner Avantgardisten Hermann Meier. 1995 Gründung des Hammond Avant-Core Trios Steamboat Switzerland (mit Marino Pliakas und Lucas Niggli), welches durch die Kontinente tourt und sowohl in besetzten Häusern wie an arrivierten Festivals auftritt. Werkjahr der Stadt Zürich 2000 (Steamboat Switzerland), Kulturpreise in Winterthur 1999 und 2001. Zusammenarbeit mit diversen Ensembles im In- und Ausland. Projekte mit Flea (Red Hot Chili Peppers), dem Regisseur Christoph Schlingensief (Kirche der Angst), Duo mit dem Saxofonisten Raphael Camenisch. Seit 2003 Klavierduo mit der georgischen Pianistin Tamriko Kordzaia. Seit 2005 AZEOTROP, ein Noise Grind Duo mit dem Schlagzeuger Peter Conradin Zumthor.
www.dominikblum.ch

Marc Kilchenmann
studierte Fagott (Ingo Becker, Eckart Hübner) und Komposition (Urs Peter Schneider). Zudem belegte er die Studiengänge Elementare Musikpädagogik und Research on the Arts. Ähnlich vielseitig wie seine Studien erweist sich sein heutiges Betätigungsfeld. Im Zeitalter des Spezialistentums hat sich Marc Kilchenmann den Anspruch bewahrt, den Musikerberuf als Generalist ausüben zu wollen.
In den letzten Jahren sind die Tätigkeitsfelder Komposition und Improvisation verstärkt ins Zentrum gerückt. Verbunden wird dies mit intensiven musikwissenschaftlichen Forschungen im Bereich der Neuen Musik. Neben Studien zu Hermann Meier beschäftigte er sich in seiner Master-Thesis mit der formalen Konstituierung des Gesamtwerkes von Jean Barraqué und schreibt zur Zeit an der Graduate School of the Arts and Humanities der Universität Bern eine Doktorarbeit zur ‘Extended Just Intonation’ am Beispiel des US-amerikanischen Komponisten Ben Johnston. Marc Kilchenmann ist Vater von zwei Kindern und lebt in Bern.
www.marckilchenmann.ch

Alex Riva
hat eine unverkennbare Spielweise auf verschiedenen Blockflöten (von der Bassblockflöte bis zum Garklein) mit eigenen Techniken entwickelt. Dabei integriert er Zirkuläratmung, Multiphonics, perkussive Elemente und die gleichzeitige Verwendung der Stimme. Wichtige Einflüsse sind die experimentelle Musik, Noise, Free Jazz und Neue Musik. Momentan lebt er in Zürich. Er ist seit einem längeren Aufenthalt in Marseille von 2010 bis 2014 in der internationalen Szene der freien Improvisation aktiv. Schon seit den Nuller-Jahren performt er im Free-Noise-Duo Riva/Müller mit dem Bassisten Lukas Müller in Bars, an alternativen Zentren und anlässlich von politischen Protestaktionen . Das unberechenbaren Trio ZGB mit dem italienischen Saxophonisten Dario Fariello und dem finnischen Gitarristen Mikael Szafirowski hat seit seinem ersten Zusammentreffen 2015 bereits 50 Konzerte gegeben. Von Januar bis März 2019 weilte er für eine vom Popkredit Zürich ermöglichten Residenz am Alice Boner Institut im nordindischen Varanasi. Neben zahlreichen Auftritten in der Schweiz und Frankreich, solo oder mit anderen ImprovisatorInnen, hat Alex Riva an Konzerten und Festivals in Deutschland, Österreich, Italien, Spanien, England, Dänemark, Norwegen, Griechenland und Indien gespielt. Darüber hinaus hat er mit bildenden KünstlerInnen und TänzerInnen und Filmschaffenden zusammengearbeitet.
alexriva.noblogs.org



Interpenetration

FREE
VIEW