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開幕二十一年 Ogiermann van Hasselt | Moet

2020/10/17 @ 8:00 PM @ ARTist’s, Schützgasse 16 ⊚ € 9

OGIERMAN van HASSELT

Geige, E-Gitarre, Sampler und weitere technologische Fetischobjekte. Film, Text und elektronische Musik – so zwanghaft wie formlos, so schmerzhaft wie sinnlich, so sexy wie gewalttätig. Dem Piefke liegen Präzision und Technik. Mehr Erotik als einen 76er Audi 80 braucht er nicht. Mit psychoakkustischen Lärmorgien, sinnlicher Glossolalie und kryptozoologischen Gewaltexzessen.

Christoph Ogiermann
*1967, beginnt 1990 auf Anregung von Erwin Koch-Raphael zu komponieren, schreibt seither Musik. Tätigkeit als Rezitator, Sänger; Geiger und Pianist in den Bereichen Freie Improvisation und europäische Kunstmusiken. Begründer des Genres der Unterkomposition (Raoul Mörchen)

Jan van Hasselt
*1972, studierte Germanistik und Politologie. Er lebt als Autor, Filmemacher, Kurator und Musiker in Bremen. Begründer des Genres Wired Nerdism (A. Hardorf)

http://www.volxvergnuegen.org/

MOET

Monique Fessl: Text, Gesang, Synthesiser, Drums, Programming
Marta Navaridas: Text, Gesang, Synthesiser, Beats, Choreografie

Musikalisch ist MOET zwischen Elektro-Pop, Punk und Techno zuhause. Während die langjährige Musikerin, DJ und Produzentin die gemeinsam entstehenden Ideen von MOET in Form bringt, garantiert die Performerin, Choreografin und Tänzerin Marta Navaridas als Quereinsteigerin den spielerischen und humorvollen Umgang mit zeitgenössischen Sounds.
Aufgrund vieler positiver Rückmeldungen und Konzertanfragen nach dem ersten live Konzert im Kunstverein Graz im Juli 2019 entstand aus MOET ein ernsthaftes Musikprojekt der beiden Künstlerinnen.
Es folgten Auftritte in Graz, Wien und Paris. Aufgrund COVID mussten ab Mitte März Konzerte abgesagt werden. Weitere Konzerte sind ab Oktober für Wien und Graz, sowie ab Juni 2021 in Moskau und London geplant, sofern es die Lage erlaubt.
Die erste Veröffentlichung eines Songs wird im Oktober auf dem „CAFÉ WOLF Sampler Volume One“ released und eine weitere Veröffentlichung beim Wettbewerb „The Sound of Graz“ ist eingereicht.
MOET trägt dazu bei, Frauen in der Musikszene zu vertreten und sie im professionellen Musikbereich sichtbar zu machen.

MOET versteht sich selbst als genre-übergreifendes Kunstprojekt.
Während bei der Musikerin Monique Fessl der Fokus seit fast 20 Jahren auf Komposition, Musikproduktion, DJing und seit 10 Jahren auch auf darstellender Kunst liegt, vollendet die ausgebildete Choreografin Marta Navaridas, bereits seit 10 Jahren professionell mit ihren eigenen Produktionen in darstellender Kunst tätig, ein weites kreatives Spektrum. Durch die Zusammenarbeit der beiden Künstlerinnen werden jahrelange Erfahrungen in unterschiedlichen Kunstdisziplinen auf einen Punkt gebracht.
Zusammen entsteht ein Projekt, bei dem zeitgenössische elektronische Musik und zeitgenössische performative und darstellende Kunst eine Symbiose eingehen. MOET sendet mit starkem visuellem Ausdruck eine feministische, politische Botschaft, jenseits von Gender, Stereotypen, und Nationalitäten.

Interpenetration

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